Offener Brief an den Vorstand der ThyssenKrupp AG
Krefeld, 26.01.2012: Für den Erhalt des Edelstahl-Standorts Krefeld hat sich die Initiative „Zukunft durch Industrie“ in Krefeld ausgesprochen. In einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden der ThyssenKrupp AG, Dr. Heinrich Hiesinger, haben die in der Initiative zusammengeschlossenen Vertreter von Industrieverbänden und Gewerkschaften die Hoffnung ausgedrückt, dass bei dem Verkauf der Edelstahlsparte Inoxum an das finnischen Unternehmen Outokumpu die bisherige Perspektive für Produktion und Arbeitsplätze erhalten bleiben soll.
Das Schreiben ist von dem Sprecher der Initiative, Lothar Brunner, ebenso unterzeichnet wie von den regionalen Gewerkschaftsführern Ralf Köpke vom DGB und Ralf Claessen von der IG Metall sowie von den Hauptgeschäftsführern der IHK Mittlerer Niederrhein (Dr. Dieter Porschen) und der Unternehmerschaft Niederrhein (Hartmut Schmitz).
Die Sprecher der Initiative „Zukunft der Industrie“ gehen in ihrem Brief an den ThyssenKrupp-Chef davon aus, „dass in den Vertragsverhandlungen die zuvor verabredeten Investitionspläne auch weiter Bestand haben werden“. Nur so könne „für den Edelstahlstandort Krefeld die notwendige Perspektive geschaffen werden“. Weiter heißt es in dem Schreiben: „Einen spürbaren Arbeitsplatzabbau zu realisieren, hieße insgesamt der Akzeptanz der Industrie in der Region einen schweren Schaden zuzufügen“. Die Sprecher von Verbänden und Gewerkschaften schließen mit dem Appell an Hiesinger, „auch die bisher schon gemachten Verabredungen mit Ihren Mitbestimmungsgremien dahingehend einzuhalten, dass ein Höchstmaß an Arbeitsplätzen erhalten bleibt“.


