
Krefeld, 20.01.2012: Die Bundesregierung hat ihren "Bericht über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" für das Jahr 2010 vorgelegt. In dem Bericht wird insbesondere die Entwicklung der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten im Jahr 2010 detailliert beschrieben. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Zahl der meldepflichtigen und tödlichen Arbeitsunfälle sowie der meldepflichtigen Wegeunfälle im Vergleich zu 2009 erhöht hat.
Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass 2010 die Zahl der Erwerbstätigen aufgrund des höheren Wirtschaftswachstums deutlich gestiegen ist. Klammert man das Jahr 2009 mit erheblich geringerer Beschäftigung und somit auch mit geringeren Unfallrisiken aus und vergleicht die wirtschaftlich stabilen Jahre 2008 und 2010, so ist das Risiko einen Arbeitsunfall zu erleiden, zurückgegangen.
Neben detaillierten Statistiken zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in 2010 enthält der "Unfallverhütungsbericht 2010" einen umfassenden Überblick über die Entwicklung bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, ihre Kosten und die Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Des Weiteren beinhaltet er in diesem Jahr erstmals einen Abschnitt, in dem die wichtigsten Akteure im deutschen Arbeitsschutz, die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA), der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und die Unfallversicherungsträger (UVT) ihre Aktivitäten im Berichtsjahr darstellen.
Ferner ist ein aktuelles Verzeichnis der Arbeitsschutzvorschriften des Bundes und der derzeit gültigen Vorschriften der Unfallversicherungsträger (jeweils Stand 1. Oktober 2011) in dem Bericht enthalten. Der Unfallverhütungsbericht kann im Internet unter http://osha.europa.eu/fop/germany/de/statistics/statistiken heruntergeladen werden.
Bild: Niko Korte / pixelio


