Auszubildende der Firma Voith Paper GmbH gewinnen im Fachgebiet Arbeitswelt
Die Auszubildenden Julian Joosten (21) und David Busch (21) von der Voith Paper GmbH in Krefeld hatten beim nordrhein-westfälischen Landeswettbewerb von Jugend forscht die Nase vorn. Die beiden Auszubildenden des Krefelder Spezialunternehmens von Maschinen für Papierherstellung und -verarbeitung waren beim Regionalwettbewerb, der im März durch die Unternehmerschaft Niederrhein ausgerichtet wurde, als Sieger hervorgegangen und sich für die Teilnahme am Landeswettbewerb bei der BAYER AG in Leverkusen qualifiziert.
Beim Landeswettbewerb konnten sie mit ihrer innovativen Idee nun auch die Jury in Leverkusen überzeugen. Sie haben eine Bohrvorrichtung für Bremsbacken entwickelt und sich der Konkurrenz in Deutschlands größtem und bekanntesten Nachwuchswettbewerb gestellt. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass mit der Entwicklung der Bohrvorrichtung Arbeitssicherheit, Bearbeitungszeit und Genauigkeit optimiert werden können.
Am Landeswettbewerb hatten sich insgesamt 79 Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen mit 47 Arbeiten in sieben Arbeitsgebieten beteiligt. Sie verbrachten 3 Tage bei der BAYER AG in Leverkusen und erwarteten am Mittwochabend mit Spannung die Feierstunde, bei der die Preisträger bekannt gegeben wurden. Aus dem niederrheinischen Wettbewerb waren insgesamt 11 Projekte an den Start gegangen.
Dr. Ralf Wimmer von der Unternehmerschaft Niederrhein und Peter Popovic, Chemie-Lehrer am Fichte-Gymnasium in Krefeld, die vor einigen Wochen den Regionalwettbewerb in Krefeld betreut hatten, freuten sich gemeinsam mit den erfolgreichen Auszubildenden.
Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 46. Bundesfinale vom 19. bis 22. Mai 2011 in Kiel statt. Es wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem Forschungsforum Schleswig-Holstein e. V.


