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Stipendien gegen Fachkräftemangel

stipendium_S-Hofschlaeger_pixelioKrefeld, 20.08.2010: Nachwuchskräfte unterstützen um dem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen – das ist ein guter Grund für die finanzielle Förderung von begabten jungen Menschen. Im Rahmen des NRW-weiten Stipendienprogramms, das die Landesregierung in diesem Jahr erstmals aufgelegt hat, beteiligt sich die Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie an der Unterstützung von Studierenden an der Hochschule Niederrhein.

 

Diese können sich zum Wintersemester 2010/11 erstmals um ein Stipendium bewerben. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie in Nordrhein-Westfalen stellt insgesamt 1200 Stipendien zur Verfügung, wobei die Hälfte der Förderung durch private Geldgeber durch die Hochschulen eingeworben werden muss. Konkret heißt das, dass jedes durch die Hochschule eingeworbene Stipendium in Höhe von 150 € pro Monat vom Land mit 150 € pro Monat bezuschusst wird. Dem Stipendiaten stehen insgesamt also 300 € pro Monat zur Verfügung.


Die Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie Niederrhein unterstützt dieses Programm und trägt damit zum Ausbau einer Stipendienkultur an der Hochschule bei. „Die Förderung von Nachwuchskräften – insbesondere in den Ingenieurwissenschaften – hat für uns mit Blick auf den Ingenieurmangel einen hohen Stellenwert. Wir fördern junge Talente in den Fachbereichen Elektrotechnik und Maschinenbau und wollen somit unsere Branche stärken“, so Hartmut Schmitz, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Niederrhein.

 

Jedes Stipendium wird für mindestens zwei Semester und maximal bis zur Regelstudienzeit gewährt. Interessierte müssen sich bewerben und einem Auswahlverfahren stellen. Gefördert werden junge Menschen, die besonders gute Schul- bzw. Studienleistungen vorzuweisen haben. Als weiteres Kriterium zählt gesellschaftliches oder soziales Engagement. Die Stipendien werden einkommensunabhängig vergeben und wirken sich (i.d.R.) nicht auf die BaföG Förderung aus.


Anträge sind schriftlich bis zum 31. August 2010 an die Hochschule Niederrhein zu richten. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Hochschule Niederrhein.

 

 

 

Bild:© S. Hofschläger/PIXELIO