Neuerungen bei der Gestaltung von Ausbildungsverträgen und der Form des Ausbildungsnachweises

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Das Gesetz zum Abbau ver­zicht­ba­rer Anord­nun­gen der Schrift­form im Ver­wal­tungs­recht des Bun­des ist Anfang April 2017 in Kraft getre­ten. Das o.g. Gesetz ent­hält auch eine Ände­rung in der Hand­werks­ord­nung und dem Berufs­bil­dungs­ge­setz bzgl. der Form des Aus­bil­dungs­nach­wei­ses. Der Aus­bil­dungs­nach­weis (Berichts­heft) muss zukünf­tig ent­we­der schrift­lich oder elek­tro­nisch geführt wer­den, § 13 Satz 2 Nr. 7 BBiG. In die­sem Zuge gab es eine wei­te­re Geset­zes­än­de­rung, wonach die aus­ge­wähl­te Form des Aus­bil­dungs­nach­wei­ses ab dem 1. Okto­ber 2017 zwin­gend im Aus­bil­dungs­ver­trag fest­zu­hal­ten ist (§ 11 Nr. 10 BBiG).

Der gesam­te Aus­bil­dungs­nach­weis muss bei Anmel­dung zur Prü­fung sei­tens des Aus­zu­bil­den­den und des Aus­bil­ders per­sön­lich unter­schrie­ben wer­den bzw. mit einer elek­tro­ni­schen Signa­tur ver­se­hen wer­den. Aus­bil­den­de sind zudem gemäß § 14 Abs. 2 BBiG ange­hal­ten, die Aus­bil­dungs­nach­wei­se regel­mä­ßig durchzusehen.