Unternehmerschaft Niederrhein begrüßt Diskussion um Exit-Strategie

Geschäftsführer Kirsten Wittke-Lemm und Dr. Ralf Wimmer

Die Unternehmerschaft Niederrhein stemmt sich mit aller Kraft gegen die Coronakrise. „Fakt ist, dass der Shutdown alle Bereiche der hiesigen Wirtschaft massiv getroffen und viele Firmen in eine existenzbedrohliche Situation getrieben hat“, berichten die Geschäftsführer Kirsten Wittke-Lemm und Dr. Ralf Wimmer.

Es ist jetzt an der Zeit, an erste Schritte zurück in die Normalität zu denken. „Wichtig bei den Exit-Strategien ist es, dass bei allen Maßnahmen und Zeitplänen stets berücksichtigt wird, dass für die Unternehmen Verlässlichkeit und ein Höchstmaß an Planbarkeit von großer Bedeutung sind“, so die beiden Geschäftsführer. „Klar ist aber auch, dass sich alle Entscheidungen der Politik im Wesentlichen am Gesundheitsschutz der Bevölkerung orientieren. Stolz sein“, betont Dr. Ralf Wimmer, „können die angeschlossenen Unternehmen am Niederrhein auf ihren bisher geleisteten Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.“

Die Unternehmerschaft Niederrhein hat ihre Beratungsarbeit in den letzten Wochen auf die Hilferufe rund um die Coronakrise ausgerichtet. „Die Mitgliedsunternehmen haben seit Ausbruch der Pandemie vor allem in Sachen Kurzarbeit hohen Beratungsbedarf. Unsere Arbeitsrechtler beraten am Telefon oder in Videokonferenzen, überarbeiten Betriebsvereinbarungs-Entwürfe zu Kurzarbeit oder temporären Maßnahmen während der Pandemie“, so Kirsten Wittke-Lemm.

Darüber hinaus stellt der niederrheinische Arbeitgeberverband seinen Mitgliedsunternehmen umfassende und stets aktualisierte Info-Pakete u. a. zum Infektionsschutz, zum Arbeiten im Betrieb unter außergewöhnlichen Bedingungen, zum Arbeiten im Home-Office, zu den Hilfsprogrammen für Unternehmen, sowie zu arbeitsrechtlichen Fragen rund um die Auswirkungen von Corona bei Ausbildungs- und Prüfungsangelegenheiten passgenau zur Verfügung.

Wege aus dem Lockdown

Nach der Mitte der letzten Woche in Berlin eingeleiteten Stufe II – schrittweise Öffnung von Geschäften/Veränderungen im Schulbereich – sei nun wichtig, dass die Politik nachlegt, damit die Betriebe wieder auf Touren kommen. „Sowohl die Unternehmen als auch die Verbraucher sehnen sich nach Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft“, begründen Kirsten Wittke-Lemm und Dr. Ralf Wimmer die Forderung der Unternehmerschaft Niederrhein nach einem weiteren, die Nachfrage stärkenden Maßnahmenpaket zur Ankurbelung der hiesigen Wirtschaft.

„Wir brauchen ein Wachstumsprogramm aus Steuererleichterungen, Kaufanreizen und Investitionen in Bereiche wie Digitalisierung, Mobilität und Energie“, betonen die beiden Geschäftsführer und verweisen auf die Forderung von Arndt G. Kirchhoff, den Präsidenten der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW.

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