Dritte Auflage des Mentoring-Programms abgeschlossen: Erste Mentees starten mit Rückenwind ins Berufsleben
Nach einem halben Jahr intensiver Zusammenarbeit ist die dritte Auflage des gemeinsamen Mentoring-Programms von Hochschule Niederrhein, der Unternehmerschaft Niederrhein und dem Krefelder Netzwerk „Leading Ladies in Town“ erfolgreich zu Ende gegangen. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in den Räumlichkeiten der Unternehmerschaft Niederrhein am Ostwall zogen MentorInnen und Mentees Bilanz.
Das Programm, das erneut unter dem Motto „Dein Kompass für den beruflichen Einstieg“ stand, hat auch in der dritten Runde jungen Studienabsolventinnen wertvolle Orientierung und Unterstützung geboten. Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Selbstreflexion und persönliche Zielsetzung standen ebenso auf dem Plan wie Betriebsbesichtigungen und praxisnahe Bewerbungstrainings.
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für den Erfolg der dritten Auflage liefert das Tandem von Leonie Walker und Ann-Katrin Grobe: Leonie (25), Mentee aus dem Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen, hat inzwischen erfolgreich beruflich Fuß bei der Siemens Mobility GmbH in Krefeld gefasst – dem Unternehmen, in dem ihre Mentorin Ann-Katrin Grobe als Head of Desiro HC Germany tätig ist. Sie ist dort seit dem 1. Juni 2025 in Vollzeit als Konfigurationsmanagerin im Bereich Commuter Rail für die Mireo-Plattformtätig.
„Ich bin dankbar, dass ich im Rahmen des Mentoring-Programms so viele beeindruckende weibliche Führungskräfte kennenlernen durfte. Gerade für Frauen ist es wichtig, aktiv zu netzwerken und sich gegenseitig zu unterstützen“, resümiert Leonie Walker. „Denn Sichtbarkeit und Austausch können im Berufsleben oft Türen öffnen, die sonst verschlossen bleiben würden.“ Zudem habe sie über die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit im Unternehmen gelernt, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, um neue Perspektiven zu gewinnen und Synergien zu erkennen. „Häufig stehen verschiedene Abteilungen vor ähnlichen Herausforderungen“, so Walker. „Wenn man diese gemeinsam angeht, kann man voneinander lernen, Ressourcen sparen und effizientere Lösungen entwickeln.“ Ihre Mentorin ergänzt: „Zu sehen, wie Leonie aus eigener Kraft heraus ihren Platz im Unternehmen gefunden hat und sich weiterentwickelt, ist für mich die schönste Bestätigung unserer Arbeit im Mentoring-Programm. Mich freut es sehr, wie sie das von mir bereitgestellte Netzwerk aktiv nutzt und weiter ausbaut.“
Prof. Ralf Kampker vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Niederrhein, der das Mentoring-Programm maßgeblich mit initiiert hat, und Dr. Sandra Laumen, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Niederrhein, ziehen ein positives Fazit: „Das Mentoring-Programm bietet jungen Frauen einen geschützten Raum, um ihre Komfortzone zu verlassen und ihre persönlichen Stärken zu entdecken. Die Erfolgsgeschichten der Teilnehmerinnen zeigen, wie wirkungsvoll dieses Format ist.“
Auch Kirsten Wittke-Lemm, Hauptgeschäftsführerin der Unternehmerschaft Niederrhein, sieht die Ziele des Programms erfüllt: „Die Förderung junger Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung ist eine Investition in die Zukunft der Wirtschaft. Die Mentees zeigen eindrucksvoll, dass gezielte Unterstützung den Fachkräftenachwuchs stärkt und die Region bereichert.“
Projektleiterin Pola Jungmann, Inhaberin von MUTWEGE – Coaching & Beratung, sieht auch in der dritten Auflage des Mentoring-Programms eine Win-Win-Situation – für Mentees wie für Mentorinnen. „Wir freuen uns, dass wir jungen Frauen erneut die Möglichkeit geben konnten, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln und wertvolle Netzwerke zu knüpfen.“
Das Mentoring-Programm richtet sich an Studienabsolventinnen der Fachbereiche Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften, Gesundheitswesen, Chemie,
Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Niederrhein. Es soll im kommenden Jahr mit einer vierten Auflage weitergeführt werden.