Arbeitsmarktbericht lässt optimistisch ins neue Jahr blicken

v.l.n.r.: Dr. Ralf Sibben, Dirk Strangfeld und Thomas Ziegler bei der Jahrespressekonferenz der Agentur für Arbeit Krefeld (Bild: Agentur für Arbeit Krefeld)

Mit der Bekannt­ga­be der Arbeits­markt­da­ten für den Monat Dezem­ber 2017 zog der Vor­sit­zen­de der Geschäfts­füh­rung der Agen­tur für Arbeit Kre­feld, Dirk Strang­feld, gemein­sam mit Dr. Ralf Sib­ben (Unter­neh­mer­schaft Nie­der­rhein, Vor­sit­zen­der des Ver­wal­tungs­aus­schus­ses der Agen­tur für Arbeit Kre­feld) und Tho­mas Zieg­ler (DGB-Regi­on Düs­sel­dorf-Ber­gisch Land, stell­ver­tre­ten­des Mit­glied des Ver­wal­tungs­aus­schus­ses) in der Jah­res­pres­se­kon­fe­renz auch die Bilanz auf dem Arbeits­markt für das ver­gan­ge­ne Jahr.

Mit der Ent­wick­lung des Arbeits­mark­tes in Kre­feld und im Kreis Vier­sen sind wir zufrie­den. Die Ent­wick­lung war posi­tiv“, zeigt sich Dirk Strang­feld erfreut. „Im Dezem­ber ist die Arbeits­lo­sig­keit gegen­über Novem­ber sta­bil geblie­ben (-1) und weist nun ins­ge­samt 21.805 Per­so­nen aus. Dies sind 2,9 Pro­zent (643 Per­so­nen) weni­ger als im Dezem­ber 2016. Auch im Jah­res­durch­schnitt  lag die Zahl der Arbeits­lo­sen mit 22.698 unter dem Vor­jahr mit 23.396 und bestä­tigt damit die Pro­gno­sen von vor einem Jahr“, kon­sta­tiert Strang­feld.

Der Arbeits­markt war auch im Jahr 2017 von einer hohen Dyna­mik geprägt. So muss­ten sich von Janu­ar bis Dezem­ber 50.619 Män­ner und Frau­en arbeits­los mel­den, dem­ge­gen­über konn­ten aber auch 51.227 Men­schen ihre Arbeits­lo­sig­keit been­den. „Auf­grund der über­wie­gend posi­ti­ven Wirt­schafts­pro­gno­sen für das Jahr 2018 bin ich ver­hal­ten opti­mis­tisch, dass sich die gute Ent­wick­lung des letz­ten Jah­res auch in der ers­ten Jah­res­hälf­te fort­setzt.“, blickt Strang­feld zuver­sicht­lich nach vor­ne. „Für die nächs­ten zwei Mona­te aller­dings rech­nen wir sai­son­be­dingt zunächst mit höhe­ren Wer­ten bei der Arbeits­lo­sig­keit.“

Mich freut die sta­bi­le Ent­wick­lung bei den jün­ge­ren Men­schen. Jedoch feh­len wei­ter­hin Aus­bil­dungs­stel­len in Kre­feld. Hier muss sicher noch mehr pas­sie­ren. Auch gilt es, die Per­so­nen­grup­pe der Lang­zeit­ar­beits­lo­sen stär­ker in den Fokus zu neh­men“, so Tho­mas Zieg­ler. „Qua­li­fi­ka­ti­on ist der Schlüs­sel, Men­schen dau­er­haft — zumal in einer sich wei­ter wan­deln­den Arbeits­welt — in Beschäf­ti­gung zu brin­gen. Doch ohne die Bereit­schaft der Gesell­schaft, der Part­ner am Arbeits­markt und letzt­lich jedes ein­zel­nen Unter­neh­mens, die­ses Ziel zur ver­fol­gen, wer­den wir die Pro­ble­me nicht lösen.“

Gute Fach­kräf­te in den Betrie­ben am Nie­der­rhein zu hal­ten, wird in Zukunft wich­ti­ger denn je. Eini­ge Betrie­be haben bereits heu­te Schwie­rig­kei­ten, die Fach­kräf­te zu fin­den, die sie drin­gend benö­ti­gen”, so Dr. Ralf Sib­ben. “Bei den  pro­gnos­ti­zier­ten  zurück­ge­hen­den Schü­ler­zah­len ist es umso wich­ti­ger, Nach­wuchs­kräf­ten  attrak­ti­ve  Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten  auf­zu­zei­gen und sie für  das  eige­ne Unter­neh­men zu gewin­nen. Die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf  und damit ver­bun­de­ne fle­xi­ble Arbeits­for­men und -zei­ten spie­len bei der Bera­tung der Mit­glieds­un­ter­neh­men zuneh­mend eine Rol­le.“

 

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