Jugend forscht: Es knistert in der Jury

Jurysitzung am Krefelder Ostwall: Jugend-forscht-Regionalpate Dr. Ralf Wimmer (links hinten) erläutert den Jurymitgliedern die Rahmenbedingungen zum diesjährigen Jubiläums-Wettbewerb.

„Wir haben mit 188 Arbeiten erfreulich viele Beiträge dabei.“ Mit diesen Worten begrüßte Dr. Ralf Wimmer über 30 Jurymitglieder für den Regionalwettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ am Krefelder Ostwall. Dort hat die Unternehmerschaft Niederrhein ihren Sitz. Und deren Geschäftsführer ist Dr. Wimmer. Der Ingenieur ist Pate dieses bundesweit größten Regionalwettbewerbs, den die Unternehmerschaft Niederrhein zum 25. Mal ausrichtet.

Einen Monat vor dem Finale, das dieses Jahr am 3. März im Krefelder Seidenweberhaus sowie im benachbarten Stadttheater stattfindet, trifft sich die Jury und prüft die eingereichten Beiträge aus den Gebieten Biologie, Chemie, Physik, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik / Informatik, Technik und Arbeitswelt auf ihre Qualität. „Die Entscheidung, wer einen Preis gewinnt und beim Landeswettbewerb in Leverkusen und Essen antreten darf, fällt aber tatsächlich erst bei der Präsentation am 3. März“, berichtet Dr. Wimmer.

Dr. Thomas Zöllner, der den Regionalwettbewerb leitet, ist sehr zufrieden mit dem Mix in der Jury. Vertreter von Schulen und Hochschulen, aber auch viele aus der unternehmerischen Praxis sowie ehemalige Teilnehmer des Wettbewerbs sitzen am Tisch und tauchen bereits nach wenigen Minuten tief in die Materie ein. „Wie intelligent sind Kanarienvögel?“, „Textilien färben mit Zwiebelschalen“, „Fahrradkettenaufzieher“, „Chemischer Nachweis von Blut“ – das sind Themen, die Schulen aus dem Beritt der Unternehmerschaft Niederrhein eingereicht haben.

Die insgesamt 38 Jurymitglieder – darunter zwei neue Gesichter – haben einen Prüfmarathon vor der Brust. Mehr als ein Trend, wer in vier Wochen auf den vorderen Plätzen landen könnte, wird heute aber nicht erkennbar. „Neben Kriterien wie Originalität, Eigenständigkeit, Kreativität, Exaktheit fließt auch die mündliche Präsentation und das Hintergrundwissen im Fachgespräch in die Bewertung mit ein“, berichtet Dr. Zöllner.

„Wir hatten 240 Erstanmeldungen. Es sind also nur 22 Prozent nicht eingereicht worden“, zeigt sich Dr. Zöllner angetan vom Enthusiasmus, mit dem der Nachwuchs aus Brüggen, Goch, Neuss, Hückelhoven, Mönchengladbach, Kempen, Krefeld und anderen Gemeinden am Niederrhein sein Wissen im MINT-Bereich unter Beweis stellen will. Erstmals werden auch dritte Preise vergeben. „Hinzu kommen jede Menge Sonderpreise, meist von Sponsoren oder auch der Unternehmerschaft Niederrhein ausgelobt“, erläutert Dr. Zöllner, dass es sich für viele der rund 350 Schülerinnen und Schüler lohnen dürfte, bei „Jugend forscht“ den Hut in den Ring geworfen zu haben.

So oder so, es wird spannend, wer am späten Nachmittag des 3. März in Krefeld auf dem Treppchen stehen wird und den Applaus einer breiten Öffentlichkeit für sich vereinnahmen darf. Interessierte können die Beiträge im Seidenweberhaus und im benachbarten Theater von 14 bis 16 Uhr besichtigen.

Ansprechpartner

Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing.
Ralf Wim­mer
Geschäftsführer
02151 6270-24
r.wimmer(at)un-agv.de

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