Niederrheinische Jungforscher sahnen ab: 15 Preise beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren

Bild: Stiftung Jugend forscht e. V.

Ein erster Preis, vier zweite Preise, drei Sonderpreise, vier Buchpreise, ein Schulpreis und ein Betreuerpreis – das ist die erfreuliche Bilanz für die Teilnehmer/innen am Landeswettbewerb von Schüler experimentieren am vergangenen Wochenende in Essen.

Für die Juniorensparte von Deutschlands größtem Wettbewerb für Nachwuchsforscherinnen hatten sich im Februar zehn Teams im niederrheinischen Wettbewerb qualifiziert. Überaus erfolgreich gingen sie am 4. und 5. Mai beim Landeswettbewerb an den Start. Dieser wurde von der innogy SE in Essen ausgerichtet.

Den ersten Platz im Fachgebiet Physik sowie den Sonderpreis für die schöpferisch wertvollste Arbeit holten sich Malte Seidel und Philipp Klett vom Norbert-Gymnasium Knechtsteden in Dormagen. Ziel der beiden Forscher war der Bau eines funktionsfähigen Feuchtigkeitssensors aus Haushaltsmaterialien. Sie entwickelten aus Kochsalz und verschiedenen Baustoffen funktionale Materialien zur Feuchtigkeitsmessung und gingen davon aus, dass sie sich für verschiedene Smart Home-Anwendungen, wie beispielsweise zur Steuerung einer energieeffizienten Raumklimatisierung oder zur Überwachung der Dichtigkeit von Wasserleitungen, eignen. Für diese Erfindung haben sie – zu Recht – bereits frühzeitig ein Patent beantragt.

Hier die weiteren erfolgreichen Teilnehmer/innen:

Joshua Brug (14) vom Norbert-Gymnasium Knechtsteden Dormagen konnte mit seinem Schrank für Rollstuhlfahrer im Fachgebiet Arbeitswelt den zweiten Preis entgegennehmen.

Ebenfalls zweite – allerdings im Fach Biologie – wurde Yolanda Raffay vom Gymnasium Am Moltkeplatz in Krefeld. Sie untersuchte die Abhängigkeit der Anzahl der Eier von Umwelteinflüssen bei der Annam-Stabschrecke.

Im Fachgebiet Chemie belegten Janis Schröther und Tom Tillmanns vom Gymnasium Am Moltkeplatz mit ihrer Gewässeruntersuchung im Kaiser- und Schönwasserpark in Krefeld den zweiten Platz.

Auch in Geo- und Raumwissenschaften konnten die niederrheinischen Forscher den zweiten Platz machen. Philipp Ebel und Michael Nöthen vom Norbert-Gymnasium Knechtsteden in Dormagen brachten den Plastic Ocean Cleaner an den Start und holten sich den zweiten Preis sowie den Sonderpreis Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Den Sonderpreis Erneuerbare Energien – gestiftet vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie holten sich Jonas Jendrossek und Charlie Hektor vom Lise-Meitner-Gymnasium Willich. Sie hatten im Fachgebiet Technik erfolgreich untersucht, wie man aus Tierkot Strom gewinnen kann.

Einen Sonderpreis in Form eines Buchgutscheins erhielt das Geschwisterpaar Raúl und Rebecca Welter. Sie besuchen das Lise-Meitner-Gymnasium in Willich. Sie hatten sich mit Sonnenenergie und CO2-Recycling beschäftigt und waren der künstlichen Photosynthese auf der Spur.

Einen weiteren Buchgutschein erhielten Yasser Benamer und Nico Pelmter von der Johannes-Kepler-Realschule in Viersen für ihre Untersuchung von Starkregen auf den Boden und auch Leong Gilges und Hendrik Esser vom Quirinus-Gymnasium Neuss erhalten einen Buchgutschein. Sie hatten sich mit der Optimierung der Härte und Kratzfestigkeit von Glas im Fach Physik beschäftigt.

Im Fachgebiet Technik gab es ebenfalls einen Buchgutschein für George Daranis Lego-Roboter. Der Schüler kommt aus Kempen und besucht das Luise-von-Duesberg Gymnasium.

 

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