Hochschule Rhein-Waal zu Gast bei der Unternehmerschaft Niederrhein

Ralf Schwartz, Vorsitzender der Unternehmerschaft Niederrhein, im Gespräch mit dem Gast von der Hochschule Rhein-Waal Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters. Foto: Axel Küppers

Unternehmerschaft Niederrhein und Hochschule Rhein-Waal haben die Köpfe zusammengesteckt. Das riesige Potenzial aus akademischem Wissen und unternehmerischem Know-how soll stärker für die Region genutzt werden.

Wirtschaft trifft Wissenschaft – über Kooperationsmöglichkeiten mit der Hochschule Rhein-Waal hat es jetzt einen Austausch mit der Unternehmerschaft Niederrhein gegeben. „Wir setzen auf eine starke Vernetzung mit der Region und haben hierfür eine Transferstelle eingerichtet – das ZFIT, Zentrum für Forschung, Innovation und Transfer“, sagt Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters. Kisters ist an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Vizepräsident für den genannten Bereich.

Die Hochschule, vor 10 Jahren mit den Standorten Kleve und Kamp-Lintfort gegründet, hat mittlerweile mehr als 7300 Studierende in den vier Fakultäten Technologie/Bionik, Life Sciences, Gesellschaft/Ökonomie und Kommunikation/Umwelt. Prof. Kisters macht deutlich, dass unter den Studierenden junge Menschen aus EU-Ländern unterrepräsentiert sind. Hier gäbe es Potenzial, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Unternehmerschaft Niederrhein mit ihren rund 800 angeschlossenen Betrieben könne hierfür ein wichtiges Bindeglied sein.

Über Fördervereine etwas bewegen

Ralf Schwartz, der Vorsitzende der Unternehmerschaft Niederrhein, sieht in den zurzeit drei Fördervereinen der Hochschule Rhein-Waal einen Einstieg, sich „bemerkbar“ zu machen und die Interessen der Unternehmer mit denen der Hochschule zu verknüpfen. „Wenn wir uns da stärker einbringen, können wir etwas bewegen.“ Prof. Kisters berichtet, dass seine Hochschule insbesondere Forschungsprojekte vorantreibt, die für die Mitgliedsunternehmen des niederrheinischen Arbeitgeberverbandes von hoher Relevanz sind. Hier sei es wichtig, Netzwerke zu spannen. Kisters: „Damit wir auch dann davon profitieren, wenn die Studierenden in ihre Länder zurückgehen mit dem Unternehmerwissen aus Deutschland.“ Schwartz und Kisters sind sich einig, dass für beide Seiten eine Win-win-Situation herauskommt, wenn man diesen Weg energisch gemeinsam beschreitet.

Unternehmerschaft Niederrhein setzt auf Spin-Offs

Wie kann man das Potenzial der regional angedockten Hochschule in die Welt der Wirtschaft transferieren? Aus Reihen der Unternehmensvertreter kommt die Anregung, noch mehr auf Spin-Offs zu setzen. Das bedeutet im Fall einer Kooperation die Gründung von Ablegern aus dem jeweiligen Unternehmen mit einem Anker auf den beiden Rhein-Waal-Campus. Spin-Offs gelten als innovatives Management-Instrument, die gemeinsame Forschung zu intensivieren und Entwicklungsergebnisse extern zu kommerzialisieren.

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